Warum werden an den Prüfungsorten für das Abitur keine Kameras installiert: Fürchtet das Bildungsministerium Transparenz?

Die jüngste Äußerung des stellvertretenden Bildungsministers Phạm Ngọc Thưởng, wonach die Installation von Kameras an den Nachholprüfungsorten der Fachoberschule Tuyên Quang noch nicht notwendig sei, hat in der Öffentlichkeit eine Welle der Empörung ausgelöst.


Während die Gesellschaft sich fragt, warum das System der Verkehrsüberwachungskameras zwar jeden Straßenwinkel abdeckt, um jeden Bürger zu überwachen, bei Prüfungen, die über die Zukunft von Millionen von Schülern entscheiden, jedoch fehlt, zeigt sich, dass die Antwort des Ministeriums für Bildung und Ausbildung stark ausweichend ist.
Diese Unvernünftigkeit lässt die Öffentlichkeit unweigerlich zweifeln und fragen: Sind die Aufsichtspersonen und Prüfungsbeauftragten tatsächlich in der Lage, den materiellen Versuchungen zu widerstehen, während die Betrugsmethoden immer raffinierter werden? Oder versucht das Bildungswesen in Wirklichkeit absichtlich, eine rechtliche Grauzone zu schaffen, um systemische Mängel zu vertuschen?
Im Vergleich zum Nachbarland China wird die Nachlässigkeit des vietnamesischen Bildungswesens als rein formal und als Ausrede noch deutlicher.
In China wird die Hochschulaufnahmeprüfung durch eines der weltweit strengsten Systeme zur Betrugsbekämpfung geschützt, das modernste Technologien kombiniert – von mehrstufigen Sicherheitskontrollen über Geräte zum Scannen elektromagnetischer Wellen und Face-ID-Gesichtserkennung bis hin zum absoluten Verbot von Smartbrillen mit integrierter künstlicher Intelligenz.
Insbesondere sind die Sanktionen äußerst streng: Sobald ein Prüfling elektronische Geräte in den Prüfungsraum mitbringt, werden sofort alle Ergebnisse annulliert, und es kann sogar eine strafrechtliche Verfolgung erfolgen.